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Neuer Standort für Werkhof und Stadtbusse

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Du hast keine Ahnung, worum es bei der Abstimmungsvorlage geht? Keine Sorge, wir erklären dir ganz einfach, worum es geht.


Grafik: canva/ Stadt Frauenfeld
Grafik: canva/ Stadt Frauenfeld

Der Werkhof und das Stadtbusdepot an der Gaswerkstrasse sind baulich und betrieblich nicht mehr auf dem neusten Stand. Teilweise erfüllen die Anlagen auch die heutigen gesetzlichen Anforderungen nicht mehr.


Eine Sanierung am bisherigen Standort wäre teuer und würde Probleme wie den Platzmangel oder die Lärmbelastung nicht vollständig lösen. Deshalb plant die Stadt einen neuen Standort nördlich der Autobahn A7. Dort sollen ein neuer Werkhof, ein neues Stadtbusdepot und eine Erschliessungsstrasse entstehen. Am 27. September wird dabei über zwei Vorlagen separat abgestimmt.


Bei der ersten Abstimmung geht es um 8,27 Millionen Franken für den Kauf von zwei Grundstücken auf der Grossen Allmend. Dieser Landkauf ist nötig, damit das Projekt am neuen Standort überhaupt umgesetzt werden kann.


Bei der zweiten Abstimmung geht es um 2,75 Millionen Franken für die Planung und Projektierung des neuen Werkhofs, des Stadtbusdepots und der Erschliessungsstrasse.

Über den eigentlichen Baukredit wird erst später abgestimmt, voraussichtlich im Jahr 2028. Dann sollen auch das konkrete Projekt und die endgültigen Kosten genauer bekannt sein.


Das spricht dafür

Der neue Standort bietet mehr Platz und ermöglicht modernere und effizientere Betriebsabläufe. Auch die geplante E-Busflotte könnte dort besser untergebracht und betrieben werden. Gleichzeitig würde das heutige Areal an der Gaswerkstrasse frei. Dort könnte später neuer Wohn- und Mischraum entstehen. Damit könnte die Stadt die zentral gelegene Fläche künftig anders nutzen. Auf dem neuen Areal gäbe es zudem Reserveflächen für mögliche zukünftige Nutzungen, beispielsweise für die Feuerwehr oder Thurplus.


Das spricht dagegen

Das Projekt ist mit hohen Kosten verbunden. Allein der Landkauf und die Planung kosten zusammen über 11 Millionen Franken. Die Kosten für den eigentlichen Neubau kommen später noch dazu. Nach aktuellen Schätzungen würden der neue Werkhof und das Stadtbusdepot die Stadt jährlich rund 1,18 Millionen Franken zusätzlich kosten.

Auch an der Planung gibt es Kritik. Eine Minderheit im Gemeinderat fordert, das Projekt zuerst genauer auszuarbeiten und die politische Kontrolle zu stärken, bevor weitere Kredite bewilligt werden.


Lesefaul? Auf unserem Instagram-Account (@jugendrat_frauenfeld) erklären wir dir diese Abstimmungsvorlage ganz einfach im Video.


Text: Hanna

Grafik: canva/ Stadt Frauenfeld

Quelle: Stadt Frauenfeld, Abstimmungsbotschaft zum Kredit für den Kauf der Parzellen 61492 und 61488 sowie zum Planungs- und Projektierungskredit für den Neubau des Werkhofs, des Stadtbusdepots und deren Erschliessung

 
 
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